Das RapidEye Science Archive

Das RapidEye Science Archive (RESA) unterstützt Wissenschaftler/innen deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie Mitglieder gemeinnütziger, nicht kommerzieller Organisationen durch die Bereitstellung kostenloser Satellitenbilder der RapidEye-Konstellation.

Die RapidEye-Satelliten und der RapidEye-Katalog werden von Planet betrieben. Die RapidEye-Flotte umfasst fünf baugleiche Satelliten, die die Erde in einer Höhe von 630 km umkreisen. Das System bietet folgende Vorteile:

  • Abdeckung großer Flächen in kürzester Zeit
  • Aufnahme von täglich 5 Millionen km2, jährlich ca. 1 Milliarde km2
  • Zeitlich hoch aufgelöste, multitemporale Aufnahmen
  • Kreuzkalibrierung aller fünf Kameras garantiert sensorunabhängige Bildqualität

Wissenschaftler/innen können im Rahmen des RESA sowohl auf das bestehende RESA-Archiv als auch auf den gesamten RapidEye-Katalog zugreifen. Sollten keine geeigneten Archiv-Daten vorhanden sein, kann auch die Neuaufnahme von Satellitenbilddaten beantragt werden, um eine optimale Unterstützung der individuellen Forschungsvorhaben sicherzustellen.

Um Zugriff auf das RESA-Datenarchiv (ca. 20 Millionen km2) zu erhalten, reichen interessierte Wissenschaftler/innen einen Projektantrag ein. Nach positiver Begutachtung wird ein Zugang zum RESA Datenarchiv (https://eyefind-resa.planet.com/), dem cloud-basierten Web Interface eingerichtet, über welches die beantragten Daten heruntergeladen werden können.

Das RESA existiert seit März 2009 und wird seit 1. Januar 2014 von der Planet Labs Gemany GmbH, Berlin im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagement, Bonn betrieben.

Gefördert durch: